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Serverküche
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Starte hier: der Selfhosting-Lernpfad

Der geführte Weg vom frisch bestellten Server bis zum fertigen Selfhosting-Stack – alle Serverküche-Rezepte in der richtigen Reihenfolge.

Selfhosting wirkt am Anfang wie ein großer Berg – ist aber nur eine Kette kleiner, aufeinander aufbauender Schritte. Dieser Pfad führt dich in der richtigen Reihenfolge durch alle Rezepte der Serverküche: von der ersten Server-Einrichtung über die Absicherung bis zu fertig servierten Anwendungen. Jedes Tutorial setzt genau das voraus, was du im vorherigen aufgebaut hast – du landest nie auf einer Seite, deren Grundlagen dir noch fehlen.

Du musst nicht alles der Reihe nach machen: Bist du schon weiter, spring direkt zum passenden Abschnitt. Neu dabei? Fang oben an.

1 · Server startklar machen

Vom bestellten Server zum sauber eingerichteten Grundsystem.

  • Erste Schritte mit einem netcup VPS Einsteiger · ca. 30 Minuten

    netcup VPS bestellt – und jetzt? Per SSH einloggen, Updates einspielen, sudo-Benutzer anlegen und testen: das sichere Fundament auf Debian 13 in 30 Minuten.

  • SSH-Zugang absichern Einsteiger · ca. 20 Minuten

    Schlüssel-Login statt Passwort und root-Login sperren: die wichtigsten Handgriffe, um die Eingangstür zu deinem Server zu härten.

  • A- und AAAA-Records, TTL und Propagation verständlich erklärt: So zeigt deine eigene Domain auf deinen Server – die Voraussetzung für HTTPS mit Traefik.

2 · Absichern & sichern

Firewalls, automatische Updates, Brute-Force-Schutz und echte Off-Site-Backups.

  • Firewall mit UFW einrichten Einsteiger · ca. 15 Minuten

    Mit UFW in wenigen Minuten eine Host-Firewall aufsetzen: alles blocken außer SSH, HTTP und HTTPS – ohne dich dabei selbst auszusperren.

  • netcup-Firewall einrichten Fortgeschritten · ca. 25 Minuten

    Die netcup-Firewall als Netzwerk-Schutz vor dem Server einrichten: komponierbare Policy-Templates im SCP – mit dem Kniff für stateless UDP (DNS & NTP).

  • unattended-upgrades einrichten Einsteiger · ca. 20 Minuten

    Debian installiert Sicherheitsupdates automatisch: unattended-upgrades einrichten, den Neustart steuern und prüfen, dass es wirklich läuft.

  • Fail2ban einrichten Fortgeschritten · ca. 40 Minuten

    Fail2ban überwacht deine Logs und sperrt IPs nach zu vielen Fehlversuchen – mit sicherer Whitelist für die eigene Adresse, damit du dich nicht aussperrst.

  • Snapshot im netcup SCP anlegen, zurückspielen und als .zst herunterladen – plus VNC-Konsole und Rettungssystem, wenn SSH dich aussperrt. In 15 Minuten.

  • Off-Site-Backups mit Restic: verschlüsselt einrichten, Snapshots wiederherstellen, mit Retention aufräumen und per systemd-Timer automatisieren.

3 · Das Docker-Fundament

Container verstehen und Apps mit automatischem HTTPS erreichbar machen – das Muster, das jede App danach wiederverwendet.

  • Docker auf Debian installieren Einsteiger · ca. 15 Minuten

    Docker Engine und Docker Compose sauber aus dem offiziellen Repository installieren – die Basis für die meisten Selfhosting-Rezepte.

  • compose.yaml erklärt: Services, Volumes, Netzwerke und Variablen – das Docker-Vokabular, auf dem jedes App-Rezept der Serverküche aufbaut.

  • Traefik einrichten Fortgeschritten · ca. 60 Minuten

    Traefik als Reverse Proxy vor deinen Containern, mit automatischen Let's-Encrypt-Zertifikaten: Jede App bekommt Domain und HTTPS über ein paar Labels.

4 · Erste Anwendungen

Die Dienste, für die du selbst hostest – jeder nach demselben Traefik-Rezept.

  • Uptime Kuma installieren Fortgeschritten · ca. 45 Minuten

    Uptime Kuma hinter Traefik aufsetzen und deine Dienste überwachen: Monitore, Benachrichtigungen und eine Status-Seite – die erste echte App der Serie.

  • Vaultwarden: eigener Passwortmanager hinter Traefik Fortgeschritten · ca. 45 Minuten

    Vaultwarden selbst hosten: ein schlanker, Bitwarden-kompatibler Passwortmanager hinter Traefik mit HTTPS, Admin-Panel und verschlüsseltem Backup.

  • Nextcloud selbst hosten Fortgeschritten · ca. 60 Minuten

    Nextcloud mit Docker hinter Traefik aufsetzen: eigene Cloud für Dateien, Kalender und Kontakte – mit MariaDB, Redis und automatischem HTTPS.

  • Nextcloud absichern (Teil 2) Fortgeschritten · ca. 45 Minuten

    Die Admin-Übersicht deiner Nextcloud grün bekommen: HSTS-Header, E-Mail-Versand, Zwei-Faktor-Pflicht und Brute-Force-Schutz mit echten IPs einrichten.

  • Immich selbst hosten Fortgeschritten · ca. 60 Minuten

    Immich mit Docker hinter Traefik aufsetzen: die selbst gehostete Alternative zu Google Fotos – mit Handy-Backup und automatischem HTTPS.

  • Paperless-ngx mit Docker hinter Traefik aufsetzen: Dokumente per OCR durchsuchbar archivieren – mit Volltextsuche, Tags und automatischem Import.

  • Jellyfin selbst hosten Fortgeschritten · ca. 60 Minuten

    Jellyfin mit Docker hinter Traefik aufsetzen: deine Filme, Serien und Musik streamen – mit HTTPS und der Mediathek auf netcups Local Block Storage.

5 · Betrieb & Profi

Vom Bastler zum Betreiber: Monitoring, moderne Angriffsabwehr, Update-Disziplin und privater VPN-Zugang.

  • Monitoring mit Grafana & Prometheus Profi · ca. 60 Minuten

    Ein vollständiger Monitoring-Stack aus Prometheus, node-exporter, cAdvisor und Grafana hinter Traefik – mit Live-Metriken zu Host und Containern.

  • CrowdSec mit dem Traefik-Bouncer einrichten: Angriffe aus den Zugriffs-Logs erkennen, Angreifer per 403 blocken und von der Community-Blocklist profitieren.

  • Update-Disziplin für deinen Docker-Stack: Versionen pinnen, mit Diun über Updates informiert werden, sicher einspielen, aufräumen – statt blindem Auto-Update.

  • WireGuard-VPN einrichten Fortgeschritten · ca. 40 Minuten

    Ein schlankes WireGuard-VPN nativ auf dem netcup-Server: Schlüssel, Konfig, Firewall, Handy-QR – plus der Docker-Fallstrick beim Full-Tunnel.

Noch vor dem ersten Rezept

Noch keinen Server? Der Server-Rechner schätzt dir RAM- und CPU-Bedarf für deine geplanten Dienste, und die netcup-Empfehlung erklärt den Unterschied zwischen VPS, VPS Lite und Root-Server.